Unsere Trainer

Nina Grimm

Julia Dietz

Co Trainerin

Meine reiterliche Laufbahn

Seit meiner frühesten Kindheit sitze ich im Sattel und habe dabei früh ein feines Gespür für Pferde entwickelt. Besonders die Welt des Westernreitens hat mich begeistert und meinen Umgang mit Pferden geprägt. Mit Geduld, Einfühlungsvermögen und klaren, feinen Hilfen unterstütze ich Nina bei der Jungpferdeausbildung am Boden und im Sattel.

Auch bei verhaltensauffälligen Pferden bleibe ich ruhig und gelassen. Mein ausbalancierter, sicherer Sitz hilft mir, selbst bei dem einen oder anderen Satz zur Seite die Ruhe zu bewahren. Dabei begegne ich jedem Pferd stets fair und respektvoll. Ich möchte verstehen, was hinter seinem Verhalten steckt, und gebe ihm in kleinen Lernschritten die Zeit und Sicherheit, neue Aufgaben zu begreifen. So lernen wir miteinander und wachsen gemeinsam an unseren Erfahrungen.

Mit meinen Pferden durfte ich bereits einige Turniere und Wettbewerbe gewinnen. Außerdem habe ich den Basispass Pferdekunde und den Reitpass erworben. Besonders viel bedeuten mir aber auch die leisen Erfolge im Alltag: wenn ein junges Pferd Vertrauen fasst, Unsicherheit weicht und aus ersten gemeinsamen Schritten ein echtes Miteinander entsteht.

Trainerin

Pferde begleiten mich, seit ich denken kann. Am 25. Mai 1990 geboren und gefühlt schon damals mit dem Pferdevirus infiziert, war für mich früh klar, dass Pferde einmal einen großen Teil meines Lebens bestimmen würden. Beruflich habe ich zunächst den Weg als Medizinische Fachangestellte eingeschlagen. Seit 2012 bin ich verheiratet und Mutter von vier Kindern. Die Arbeit mit Pferden ist für mich trotzdem nie nur ein Hobby gewesen, sondern etwas, das mich seit vielen Jahren fachlich und persönlich prägt.

Meine reiterliche Laufbahn

Meine reiterliche Ausbildung habe ich über viele Jahre kontinuierlich erweitert. Dazu gehören unter anderem Basispass und Reitpass, das Longierabzeichen Klasse 3, das bronzene und silberne Reitabzeichen sowie der Sachkundenachweis Transport. Zusätzlich habe ich zahlreiche Seminare, Lehrgänge und Weiterbildungen besucht, darunter viele Angebote im Umfeld der FN. Besonders prägende Erfahrungen und fachliche Impulse durfte ich bei Oliver Wehners, Lutz Leckebusch, Tim Kimura, Don Boyd, und Christel Jagfeld sammeln.

Dabei war und ist es mir wichtig, unterschiedliche Trainingsansätze kennenzulernen, kritisch zu hinterfragen und das mitzunehmen, was für das jeweilige Pferd sinnvoll ist. Für mich gibt es nicht die eine Methode, die für jedes Pferd funktioniert. Gute Ausbildung bedeutet, genau hinzuschauen, sein Wissen immer wieder zu erweitern und den Trainingsweg an das Pferd anzupassen.

Pferde mit Geschichte haben mich besonders geprägt

Eine ganz besondere Faszination habe ich für Pferde entwickelt, die nicht einfach „funktionieren“. Pferde mit Vorgeschichte, mit Unsicherheiten, festgefahrenen Verhaltensmustern oder Erfahrungen, die sie sichtbar mitbringen. Ein prägendes Pferd war für mich eine Welsh-Stute, die starkes Bockverhalten zeigte und auch zum Steigen neigte. Die gemeinsame Arbeit mit ihr hat mir sehr deutlich gezeigt, wie viel sich verändern kann, wenn man nicht nur auf das sichtbare Verhalten schaut, sondern versucht zu verstehen, warum es entstanden ist. Nach ihrer Ausbildung entwickelte sie sich zu einem zuverlässigen und schließlich sehr beliebten Reitstundenpony. Diese Erfahrung hat mich nachhaltig geprägt und meine Begeisterung für anspruchsvollere Pferde noch verstärkt. Ich mag die Herausforderung, mich in ein Pferd hineinzudenken, genau zu beobachten und gemeinsam einen Weg zu finden, der wirklich zu diesem Pferd passt.

Mein Schwerpunkt

Heute arbeite ich besonders gerne mit Pferden, die weiter ausgebildet werden sollen, mit Jungpferden und mit Pferden, bei denen Besitzer an einem Punkt angekommen sind, an dem sie alleine nicht mehr sinnvoll weiterkommen. Dazu gehören für mich insbesondere Jungpferdetraining, weiterführende Ausbildung, Beritt, Korrekturberitt, Verhaltenstraining und die Arbeit mit Pferden, die unerwünschte oder schwierige Verhaltensweisen zeigen.

Dabei versuche ich nicht, ein Pferd möglichst schnell in ein bestimmtes Schema zu bringen. Ich möchte verstehen, was hinter seinem Verhalten steckt, welche Erfahrungen es gemacht hat und was es braucht, um wieder lernen und Vertrauen entwickeln zu können. Konsequenz gehört für mich genauso dazu wie Geduld, ein gutes Feingefühl und die Bereitschaft, den Trainingsweg individuell anzupassen.

Ganzheitlich denken statt nur Symptome korrigieren

Gerade bei Pferden mit Verhaltensauffälligkeiten oder festgefahrenen Trainingsproblemen ist es mir wichtig, nicht nur auf das sichtbare Verhalten zu schauen. Oft ist ein Problem nicht isoliert entstanden, sondern das Ergebnis mehrerer Faktoren. Trainingsaufbau, Hilfengebung, Ausrüstung, körperliches Wohlbefinden, bisherige Erfahrungen und die Kommunikation zwischen Pferd und Reiter können dabei zusammenspielen.

Deshalb möchte ich nicht einfach ein Verhalten „abstellen“, sondern verstehen, wie es entstanden ist und welche Veränderungen notwendig sind, damit Pferd und Reiter wieder einen gemeinsamen Weg finden können.

Zusammenarbeit mit dem Besitzer

Mindestens genauso wichtig wie die Arbeit mit dem Pferd ist für mich die Zusammenarbeit mit dem Besitzer. Ich möchte, dass Fragen gestellt werden können, dass Entscheidungen nachvollziehbar bleiben und dass offen über Erwartungen, Unsicherheiten, Schwierigkeiten und Fortschritte gesprochen wird. Wenn etwas nicht verstanden wird oder sich nicht richtig anfühlt, soll es angesprochen werden können.

Denn langfristig soll nicht nur das Pferd etwas lernen. Auch der Mensch soll verstehen, was verändert wurde, warum ein bestimmter Trainingsweg gewählt wurde und wie die erarbeiteten Grundlagen später weitergeführt werden können. Für mich entsteht gute Pferdeausbildung dann, wenn Pferd, Besitzer und Trainer ehrlich, vertrauensvoll und mit einem gemeinsamen Ziel zusammenarbeiten.

Harald Mader

Trainer B

Meine reiterliche Laufbahn

Pferde gehören zu meinem Leben, seit ich denken kann. Schon früh saß ich im Sattel und habe über die Jahre ein feines Gespür für die Tiere entwickelt. Besonders der Westernreitsport begeistert mich: die feine Verständigung zwischen Pferd und Reiter, die Gelassenheit und das vertrauensvolle Miteinander prägen meinen Umgang mit Pferden.

Als Trainer mit B-Lizenz liegt mir die Jungpferdeausbildung besonders am Herzen. Mit Ruhe, Geduld und klaren Signalen begleite ich junge Pferde vom Boden aus bis zu ihren ersten Schritten unter dem Sattel. Dabei hat jedes Pferd sein eigenes Tempo. Ich gebe ihm die Zeit, neue Aufgaben zu verstehen, Sicherheit zu gewinnen und Vertrauen in den Menschen zu entwickeln.

Eine solide Grundausbildung bedeutet für mich, aufmerksam zuzuhören, kleine Fortschritte zu erkennen und darauf aufzubauen. Ich lege Wert auf eine verständliche Hilfengebung, einen ausbalancierten Sitz und einen abwechslungsreichen Trainingsaufbau, der das Pferd seinem Entwicklungsstand entsprechend fördert. Auch wenn etwas nicht auf Anhieb gelingt, bleiben Fairness und Respekt die Grundlage meiner Arbeit.

Ebenso wichtig ist mir, die Besitzer in die Ausbildung einzubeziehen. Ich möchte vermitteln, warum wir bestimmte Schritte gehen und wie das Gelernte im Alltag weitergeführt werden kann. Mein Ziel sind sichere, motivierte Pferde und Menschen, die mit Verständnis und Freude gemeinsam mit ihnen wachsen.