Jungpferdeausbildung

Jungpferdeausbildung Western & Englisch
Die ersten Schritte in der Ausbildung legen den Grundstein für das ganze spätere Reitpferdeleben. Deshalb arbeiten wir mit jungen Pferden bewusst kleinschrittig, verständlich und ohne sie in ein starres Zeitfenster zu pressen. Wie schnell sich ein Jungpferd entwickelt, hängt von seinem Charakter, seiner körperlichen und mentalen Reife sowie von seinen bisherigen Erfahrungen ab. Unser Ziel ist deshalb nicht, möglichst schnell möglichst viel zu erreichen, sondern eine stabile Grundlage zu schaffen, auf der sich später sicher weiterarbeiten lässt. Zu Beginn stehen Vertrauen, ein sicherer Umgang und eine gute Basis vom Boden im Vordergrund. Dazu gehören unter anderem Führen, Putzen, Bodenarbeit, Gewöhnung an Ausrüstung, Longieren, Doppellongenarbeit/Langzügel und der ruhige Umgang mit neuen Situationen.
Erst wenn diese Grundlagen sitzen, wird das Pferd Schritt für Schritt an Sattel, Reitergewicht und die ersten Hilfen herangeführt.
Im weiteren Verlauf arbeiten wir unter anderem an Takt, Losgelassenheit, Balance, Lenkung, Anhalten, Vorwärts und Rückwärts sowie an einem ersten Verständnis für Sitz, Schenkel und Zügel. Je nach Pferd können auch Stangenarbeit, Gelassenheitstraining und erste Einheiten im Gelände sinnvoll sein.
Western oder Englisch
Wir bilden Jungpferde sowohl im Westernreiten als auch im englischen Reitstil aus. Die Grundlagen unterscheiden sich dabei zunächst weniger, als viele denken. Ein junger Vierbeiner braucht in beiden Reitweisen vor allem Balance, Losgelassenheit, Vertrauen und eine verständliche Hilfengebung. Im Westernbereich können darauf später zum Beispiel Grundlagen für Ranch Riding, Trail, Horsemanship oder andere Western-Disziplinen aufgebaut werden. Im englischen Bereich können sich daraus je nach Ziel dressurmäßige Arbeit, Stangenarbeit oder eine behutsame Vorbereitung auf das Springen entwickeln.
Uns ist wichtig, junge Pferde nicht zu früh auf eine einzelne Disziplin festzulegen. Erst eine vielseitige und sichere Grundausbildung schafft die Basis dafür, später gezielt weiterzuarbeiten.
Gemeinsam entscheiden, was zum Pferd passt
Bevor Dein Jungpferd zur Ausbildung zu uns kommt, besprechen wir mit Dir den bisherigen Ausbildungsstand, vorhandene Erfahrungen und Deine langfristigen Ziele. Uns ist dabei nicht nur wichtig, dass die Arbeit mit dem Pferd passt. Auch die Zusammenarbeit zwischen Trainer und Besitzer muss stimmen. Gerade bei der Jungpferdeausbildung gibst Du Dein Pferd in einer wichtigen Entwicklungsphase in unsere Hände. Deshalb sollen Fragen, Wünsche, Unsicherheiten oder auch Kritik jederzeit offen angesprochen werden können. Wir erklären Trainingsschritte nachvollziehbar, beantworten Deine Fragen und halten Dich über die Entwicklung Deines Pferdes auf dem Laufenden.
Nach Absprache kannst Du natürlich auch zu uns kommen, Dir die Anlage ansehen und Dir selbst ein Bild davon machen, wo Dein Pferd während der Ausbildung untergebracht ist und wie wir arbeiten. Für uns funktioniert eine gute Jungpferdeausbildung dann am besten, wenn Pferd, Besitzer und Trainer vertrauensvoll zusammenarbeiten.
Junge Pferde brauchen keine Eile. Sie brauchen Vertrauen, Klarheit und Zeit.

Erste Schritte in der Freiarbeit
Hier seht Ihr einen kleinen Ausschnitt von Shilas ersten Schritten in der Freiarbeit. Das Rückwärts und das folgen klappt schon richtig gut – an der Hand und auch ganz ohne Seil und Halfter.
Gewöhnung an Alltagsgegenstände
Regenschirm, ungewohnte Geräusche – Shila bleibt neugierig und die Ohren sind vorn.
Wir geben jedem Pferd die Zeit, die es braucht. Dazu gehören auch Ruhe und Pausen, damit das Gelernte hängen bleibt. Lieber kleine Schritte als zu viel auf einmal.








